Samstag, 12. Mai 2012

Haltung

"Was gebietet  mir die Zurückhaltung vor bestimmten Menschen.....ihnen nie wieder zu begegnen.......weder in diesem noch im nächsten Leben......ist es......... entwickelte Angst........geerbter Stolz......gelernter Anstand..... selbsternannte Prinzipien oder alles zusammen......nein ,der Mensch spielt keine Rolle mehr,nur noch das Wissen.

Die Zeit heilt alle Wunden,es bleiben aber hässliche Narben...........

Donnerstag, 10. Mai 2012

Achtung Ruhezone...........



früher habe ich hier auf meiner Insel ab und zu mal übernachtet...........................
heute bin ich jeden Tag hier..............................
gut nur,dass es schneller geht sich etwas vorzustellen.............
als seinen Kummer zu beschreiben........................

Mittwoch, 9. Mai 2012

Alltägliches........

Frühstück,Mittagessen,Abendessen und zwischendurch auch noch was essen....da sagen doch tatsächlich einige....essen?.... das hält uns nur auf....es macht dick....es ist teuer.....man könnte krank werden....immer muß man überlegen,was auf den Tisch kommt und oft schmeckt es nicht..also ich bezeichne mich eher als Gourmet....denke  dann an meine kurzgebratenen Crepes oder an das Ostfriesische Sushi.....wenn ich satt
bin  höre ich auf zu essen....wir brauchen es zum überleben .. oder als Alibi für eine neue Bekanntschaft.....laß uns essen gehen....da fällt mir gerade noch etwas anderes schönes ein....aber lassen wir das erstmal.......
was hält bekanntlich Leib und Seele zusammen.....essen.....nur manchmal überwiegt der Leib ..... aber was ist, wenn die Seele überwiegt.....und keiner merkt es.......der Informationsfluss ist enorm.....wir nehmen alles auf.....ob gewollt oder nicht.......nicht alle Menschen haben eine gute phsychische Abwehr.....aber alle
Menschen haben ein Herz,was das alles aufnehmen muß........

Montag, 7. Mai 2012

generelle Antworten

ja,.Danke für die beiden Kommentare heute und hier meine Antworten:

Hey Miriam.....mit den Anleitungen liegst Du falsch....wer lebt schon von den Erfahrungen der Anderen.Das ganze Leben ist doch nur ein einziges Ausprobieren der eigenen Grenzen und Möglichkeiten.In einem neuen
Post werde ich noch mal etwas ausführlicher darauf eingehen.Ich sehe Texte wie Bilder an.....man entdeckt manchmal ,beim mehrmaligen lesen, was das Gleichnis oder die primäre Aussage ist...... es sind zum Teil selbst erlebte Dinge.Zum Anderen.....Dein Einwand zum Alter ist berechtigt......obwohl  es keine Unwarheit beinhaltet.....damit wollte ich sagen: die,die mich kennen,bescheinigen mir ein Alter von 45...natürlich bin ich ein paar Jahre älter.....ja,bei meinen Texten muß man etwas aufpassen oder nachfragen.
nette Grüße H.Normand.

HeyPeter.....mein Bildnis scheint einigen Menschen wichtiger als meine Posts zu sein.
Aber  ok   Gruß H.Normand

Sonntag, 6. Mai 2012

Agnes und die Philosophie des Wanderers.... 2/2

....von dieser vierwöchigen Sozialarbeit in einem Altenstift,hatte Agnes nun schon drei Wochen
absolviert.....dort hatte sie ja den Mitbewohner Paul kennengelernt....mittlerweile duzten sie sich.
Es war ein Montagmorgen,als sie eigentlich recht gut gelaut, ihren Dienst in diesem Altenstift
antrat,denn sie fühlte sich irgendwie  schon ein wenig dazugehörig.Ihre erste Anlaufstelle war wie
immer Paul....aber an diesem Morgen lag er in seinem Bett...sie legte ihre Hand auf seine Schulter
und wollte wissen wieso er noch im Bett lag.....

Agnes......Paul,alles in Ordnung mit dir?
Paul.........ach,Agnes...ja,bin nur wieder eingeschlafen,weil ich keine gute Nacht hatte..

Agnes.....was war denn?bist du krank?komm,dann gehen wir zum Arzt.....
Paul........da war ich schon,die können mir auch nicht mehr helfen...
Agnes.....was heißt....die können dir nicht mehr helfen?.....
Paul........na ja,vor drei Monaten hat man bei mir Knochenkrebs festgestellt...Endstadion...
               ich hab mich danach entschlossen nichts weiter zu unternehmen....es soll hier auch
               keiner wissen....solange ich noch gehen und denken kann möchte ich hier in meinem
               Zimmer bleiben....
Agnes......das höre ich aber garnicht gern...was du da sagst......es macht mich traurig....
Paul.........nicht traurig sein,weil etwas zu Ende geht...sei fröhlich,weil unsere Begegnung
               doch schön war....ausserdem möchte ich,solange es noch geht,meiner
               großen Leidenschaft nachgehen...
Agnes......welcher Leidenschaft?
Paul........dem Meditieren....
Agnes......wann meditierst du denn?
Paul.........nach dem Mittagessen fange ich an....bei Wind und Wetter gehe ich dann zu Fuß
               die zwei Kilometer bis zum Marktplatz und bleibe eine Stunde am Brunnen sitzen...
               dann gehe ich wieder zurück.....das mache ich jetzt seit sieben Jahren.......für mich ist es wie
               eine Meditation und zugleich eine letzte Aufgabe in meinem Leben......
Agnes.....was sagst du denn da? Was für eine letzte Aufgabe?
Paul.......ich bin mir sicher,dass du mich nicht enttäuschen wirst.......es ist ungefähr sieben Jahre her.....
              ich saß mal wieder beim Brunnen am Marktplatz.....eine Frau setzte sich neben mich.....
              wir kamen ins Gespräch......es waren interessante Dialoge......zwei Jahre lang trafen wir
              uns jeden Tag am Brunnen....von einem Tag zum anderen,kam sie nicht mehr.....ich vermisse
              sie.....du und deine Art haben mich an sie erinnert.......
Agnes..... na,ich hoffe doch du meinst nicht mein Aussehen......hast du denn hier schon gewohnt?
Paul......  nee,zu Hause bei meiner Mutter......doch ja,seit einem halben Jahr wohnte ich schon hier....
Agnes.....fünf Jahre hast du nichts von ihr gehört und wartest immer noch? hast du keine Adresse
              oder Telefonnummer?
Paul.......nein,nur ihren Vornahmen......ich wünsche mir sehr,dass ich sie noch einmal treffe....solange
             es einen Funken Aussicht auf Erfolg gibt ihr zu begegnen....werde ich weiter dorthin gehen....
Agnes... kannst du dir denken,warum sie nicht mehr kam?
Paul...... je stiller man wird,desto mehr kann man hören....nein,ich weiß es nicht,aber für mich ist sie
              es wert,etwas zu tun......nur eines muß gut sein,dann lohnt es immer.....

Sechs Monate hat Paul noch durchgehalten,dann starb er....dieser Frau ist er nie mehr begegnet.....
Agnes absolvierte viele Ausbildungen in der Altenpflege und ist heute selber Leiterin einer
Pflegestation......immer wenn sie Zeit hat,fährt sie mit dem Fahrrad zu diesem Altenheim und geht
dann zu Fuß zum Marktplatz.....um Paul nahe zu sein....


Die erhabene Sprache der Natur, die Töne der bedürftigen Menschheit lernt nur der Wanderer kennen.
( Zitat J.Wolfgang.v.Goethe)


       


             

Wegweisend

Merci pour le tuyau...........