Freitag, 24. Februar 2012

"meine Reise nach Lourdes" (2/5)

klischeehaftes denken vermeiden....eigene Horizonte erweitern...Gerechtigkeit erfahren....entscheiden,wann
wir Nähe zulassen..... adäquate Selbsterkenntnis...Systemzwänge abschaffen....bedingungslose
Zuwendung.
Ist es nicht das, was wir oder zumindest die Meisten von uns wollen.
gewisse Ereignisse können wir oft nicht aufhalten,aber man kann versuchen,ihnen
eine gewünschte Richtung zu geben....Zeit ist der Schlüssel zu Allem

2) der ganz normale Jugendwahn

inzwischen war ich nun schon zwölf Jahre alt geworden.Mir fehlte eigentlich nur noch etwas
Rückgrad,um genauso groß zu sein ,wie die – die schon erwachsen waren.Von der geistigen
Größe war ich zu dem Zeitpunkt sowieso noch weit entfernt.Für den Umgang mit Mädchen,wollte
ich jedenfalls gerüstet sein.Deshalb hatte ich mir präventiv einen Vorat an Schokolade zugelegt.Aber,
wenn es um das Thema Mädchen ging,war ich so aufgeregt,dass ich die Schokolade selbst brauchte.
Es erschien mir auch zu früh zu sein,jetzt schon eine Freundin zu haben...lieber war ich mit meinem
Fahrrad unterwegs – was ich auch sehr pflegte.Aber das Schicksal schlug erbarmungslos zu.Eine
aus meiner Schule interessierte sich für mich....für mich.Es folgte eine Einladung von ihr...sie klang
aber eher wie eine Vorladung,der ich dann aus Neugier nachkam.An dem Tag hatte sie Geburtstag
und ihre Mutter schaute mich immer an,als wenn bei mir auf dem Kopf die Haare verkehrt herum
rauswachsen.Leider habe ich ihren Namen vergessen,irgendwann verliert man eben den Überblick.
Jedenfalls kamen wir uns näher oder besser gesagt sie mir.Hatte ich doch bisher nur an meinem
Fahrrad rumgefummelt und nun sollte ich.........sie gestand mir ihre Zuneigung – ich könne alles
von ihr haben aber mehr als ne Cola fiel mich auch nicht ein.Was ich aber nicht vergessen habe ist,
ihre Augen wurden immer kleiner und ich war schneller draußen als ich auf Wiedersehen sagen
konnte.Nach genau diesem Raster liefen dann auch die darauf folgenden Begegnungen mit dem
anderen Geschlecht ab.Die Reihenfolge meiner Profilierung war mir bis dahin noch recht unbekannt.
An einem Sommertag stellte mir meine Mutter einen tollen Urlaub in Aussicht.Sofort dachte ich an
Sommer,Sonne und Strand...plötzlich dieser laute Knall über meinem Kopf.Es war meine Seifenblase
inklusive Urlaub die da platzte.Man eröffnete mir, unser Hausarzt hatte vorgeschlagen,ich solle zur
Kinderlandverschickung...mit irgendwelchen Spacken im Gänsemarsch durch die Berge maschieren.
Die Liste wurde immer länger....erst waren es meine Mutter und die Verwanten,die sagten,was ich zu tun
oder zu unterlassen hätte.Nun kamen die Lehrer und unser Hausarzt hinzu.Langsam empfand ich es
als eine echte Zumutung....die Entfaltung meiner Persönlichkeit war ernsthaft in Frage gestellt.
 Die Jahre gingen ins Land und ich hatte mich,wie es so üblich war,einer Jugendclique angeschlossen
...mein Fahrrad tauschte ich gegen ein Moped.Es war ja sonst kein hinterher kommen- in jeder Beziehung.
Nun war ich wer...auch wenn man mich kaum zur Kenntnis nahm.
Aber das sollte nun bald alles anders werden.
Inzwischen war ich schon siebzehn Jahre alt und meinte ,die Welt steht mir offen.Ließ mir auch nicht
mehr viel sagen von denen ,die auf der alten Liste standen.Dafür mußte ich eine neue Liste erstellen.
Nun waren es Behörden und bestimmte Ereignisse die mir Vorschriften machten.Durchhalten war jetzt
die Devise...bald wäre ich erwachsen,...tun und lassen was man will,ja sogar wegziehen...dorthin wo es
mir gefällt....aber noch wohnte ich zu Hause und schlug mich mit Gelegenheitsarbeiten durch.Nur
fehlten sehr oft die Gelegenheiten.Überhaupt wollte ich mich nicht festlegen,was ich beruflich machen
wollte....nur eines wußte ich,dass ich künstlerisch begabt war.Sein Leben mit irgendwelchen
Tätigkeiten zu verplempern...nein niemals.Anregungen wollte ich mir in der Clique holen,leider hat
Sie mich mehr auf statt angeregt.Einer war dabei,der hat geredet und geredet......nur über sich .Ein
Anderer brauchte immer vier Wochen vorlaufzeit für einen Besuch...mindestens drei Mädels
wollten mich verbiegen...noch ein anderer machte mich ständig auf seine steile Berufs-Karriere 
aufmerksam....heute schneidet er( glaub ich ) immer noch Fußnägel...einen Probanden habe ich noch....
vor dem hatten alle Respeckt.ich war erstaunt,als ich ihn das erstemal begegnete.Gleich zwei
Mädels hatte er im Schlepptau.....ist das überhaupt erlaubt,dachte ich.Groß war er,ein richtiges
Muskelpaket....wie Brad Pitt sah er eigentlich nicht aus...eher so wie der 1982 in Mexico City
verstorbene Schauspieler  Marty Feldmann.Als er mich sah,fragte er mich,ob ich ihn kennen
würde.....was ich verneinte....Monate später sollte er mich aber noch kennenlernen,da war ich
nämlich mit einer seiner Freundinnen zusammen.Es ist garnicht meine Art Beziehungen
auseinanderzubringen...aber sie ist mir---ich finde kein anderes Wort--- zugelaufen.Es war
meine längste Freundschaft mit einem Mädchen....ja fast eine Woche.Was mich doch sehr wunderte
dieses Muskelpaket wollte immer noch meine Freundschaft,weil er zur Abwechslung mal jemand
brauchte,der Ideen hat.....nur ich wurde nicht gefragt.......wurde aus allen Richtungen eingeteilt.
Body – Training war auch angesagt...aber nicht lange...trainierte lieber meine Bildung.Freunde
finden leicht gemacht......besonders weil auch die wieder welche haben.
Ihr seht...es ist für jeden etwas dabei.....bis Bald......salut  Gerald


Mittwoch, 22. Februar 2012

"meine Reise nach Lourdes" (1/5)

salut  Björn,Antonett,Alfred,Beatries,Fabian,Jakob,Julia,Marie,Vanessa,Oliver,Thomas,Natalie,Sabine
et bien sur   Janin.
nun übersetzt mal schön...schöne Arbeit.Alles hat seine Zeit...hier für euch einige Texte aus meinem
unbekannten Tagebuch "meine Reise nach Lourdes"was ich sehr schade finde,kann nicht jetzt bei
euch sein um eure Gesichter zu sehen.bis irgendwann  salut

1) aller Anfang ist schwer

weiß nicht genau,wann mein Leben eigentlich begann.Aber ich glaube es war wohl so um das sechste
Lebensjahr.Meine Eltern oder besser gesagt,meine Mutter und meine Wenigkeit zogen zu diesem
Zeitpunkt aus einem etwas größeren Dorf,in die Großstadt.Ja für mich war es der Start in mein Leben.
ich war fasziniert,das erste mal in einem großen Möbelwagen mitgefahren und diese vielen Menschen.
Auch in meiner Altersklasse war etwas dabei.Für mich waren sie,wie eine grölende Affenherde,vor der
ich mich verstecken mußte.Hier kann ich auf keinen Fall bleiben,nur leider hatte ich übersehen,dass ich
noch zu klein war,um derartiges entscheiden zu können.Die nächste Hiobsbotschaft ließ nicht lange auf
sich warten...meine Einschulung....auch hier war meine Entscheidungsfreiheit etwas eingeschrängt.Also
ging ich diesen Pflichten erstmal nach.Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen.Dementsprechend
folgten auch die mir bis dahin unbekannten blauen Briefe.Bis heute weiß ich nicht,wie ich die mittlere
Reife geschaft habe.Schließlich hatte ich ja auch noch ein Privatleben.Der einzige Lichtblick in diesem
dunklen Kapitel war ein Mädchen,was mir gegenüber wohnte.Diese langen Zöpfe.....man mußte nur
aufpassen,denn wenn sie sich zu schnell umdrehte,hätte man sie leicht an den Kopf  kriegen können.
Sie hatte immer zwei bis drei Freunde eingeladen.Um dann irgendwelche Spiele in ihrem Zimmer
zu spielen.Eines Tages wurde auch ich von ihr eingeladen.Eigentlich war sie mir ja zu jung,so um die
sieben Jahre und ich war schon acht Jahre.Aber egal....In ihrem Zimmer stand ein großer Eimer mit
Legosteinen.Sofort kamen Anweisungen,wie ich etwas zu bauen hätte also machte ich mich ans Werk.
Irgendetwas hatte ich wohl missverstanden....es folgte eine leichte Demontage ihrerseitz und nicht nur
einmal.soweit ich mich erinnern kann, verabschiedete ich mich höflich,bevor oder nachdem ich ihr den
Eimer mit den Legosteinen über ihren Kopf ausschüttete.Das Ganze kostete mich eine Entschuldigung
und eine Tafel Schokolade...es war die Hölle...weil ich die Schokolade lieber selbst gegessen hätte.
Das war also meine erste Erfahrung mit einem Mädchen.Langsam wurde mir klar,für alles im Leben
muß man bezahlen,auch die schönen Dinge können manchmal grausam sein.Wie zum Beispiel meine
lieben Verwanten,die ich nicht unerwähnt lassen möchte.Alles Onkel und Tanten...wie ich sie nennen
mußte...bevor einmal alle drei Monate die gesammte Blase anrückte... war für mich ein Frisörbesuch
unausweichlich.Mein großes Glück war meine Pudelmütze,die ich dann auch in der Wohnung
aufsetzte.Dann war es soweit....als erstes kam von den Tanten der Klammergriff mit der Bemerkung,
ich hätte gut Farbe im Gesicht.In Wirklichkeit lief ich rot an ,weil ich keine Luft mehr bekam.Dann
folgten die Onkel....mit ihren Bärten scheuerten sie in meinem Gesicht herum,dass ich mich
anschließend drei Tage das Gesicht eincremen mußte.Ach, die Zeit heilt fast alle Wunden.Schon damals
dachte ich viel an die Vergangenheit...konnte mich noch gut an meine ersten Jahre auf dieser schönen
Welt erinnern.Als ich noch sprichwörtlich getragen wurde und nun mußte ich so viel über mich ergehen
lassen ohne viel Einfluß darauf zu haben.Es war für mich eine sehr einprägsame Zeit,die sich ein Leben
lang verankert und oft zwingend darauf sehen muß.Schon ein großer Denker sagte : wer die Augen vor
der Vergangenheit verschließt,ist blind für die Zukunft.
dann bis nächste Woche...Gerald
salut Björn
comment allez-toi
j'habite a Allemande (Hamburg)

merci pour le message
Bien sûr, je vous écris

Sonntag, 19. Februar 2012

" Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten....
  sondern an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur eines Menschen"

Jean-Jacques Rousseau
meine Philosophie der Worte...
oder der Gedankenaustausch...

Wie war es noch gleich....Worte sollen ja bekanntlich die Kleider der Gedanken sein.....
ich sage dann manchmal.....wenn es so ist,dann haben manche Menschen nicht viel
im Kleiderschrank.....oder leben überwiegend in der Karibik.....jedenfalls kann man mit
wenig Worten sehr viel und mit vielen sehr wenig sagen.....auch fehlen sie einem oft....
manchmal können sie für den Richtigen falsch sowie für den Falschen richtig sein....
ich liebe Worte......komme auch ohne sie aus......mein Gegenüber versteht mich dann

 auch so....wenn mir jemand nicht zuhöhrt dann schreibe ich sie....
nur glaubhafter werden sie dadurch nicht.....ich vernehme die Worte der Anderen.....
verstehe sie nur nicht immer....sie werden.interessant,wenn auch ich darin vorkomme und
uninteressant wenn es nur um andere geht....sie sind nicht immer im Einklang mit den

Gedanken und den Gefühlen....sie sind die letzte Instanz der menschlichen Kommunikation

                 ...............inspirieren sollen sie mich, nicht bevormunden....................




             .................sie sollen aufheitern und nicht traurig machen .....................

...sie dürfen  kritik an mir aufzeigen aber nicht verletzen.......sie stehen und fallen mit dem
Tonfall.....Bei richtiger Zusammenstellung vergißt man sie nie....ich lebe nicht in der Karibik und mein Kleiderschrank ist auch nicht besonders voll.....aber das muß ja nicht jeder wissen.

Lebensfluss............

Lebensphilosophie  einmal anders........

wir alle sitzen, wenn auch  nicht im selben, in einem Boot und fahren auf dem Fluss
des Lebens.Getragen von den Wogen der Hoffnung und der Zuversicht.Unsere wertvollen
Eigenschaften als Steuerelemente,die wie Paddel eines Ruderbootes wirken....wir können
entscheiden,auf welcher Seite des Flusses unser Wirken stattfinden soll .Irgend jemand wollte
 von einem Ufer zum anderen,weil er meinte,dort wäre es schöner.Er fuhr los.....auf halber Strecke
merkte er,dass seine Steuerelemente nicht da waren....oui,sein Tatendrang war Schuld,dass er
sie nicht dabei hatte....somit trieb er ohne Steuerung immer weiter...vorbei an wunderschönen
Uferstellen,wo er eigentlich hätte bleiben wollen.Ach,sagte er sich,es kommen bestimmt noch
bessere Gegenden...ich lasse das Schicksal für mich entscheiden.Es ging aber immer weiter...
eckte mal hier und mal dort an aber die Richtung war ihm von nun an vorgegeben.Wie könnte
ich es ändern überlegte er....ihm fiel ein,dass er ja schwimmen konnte.Ach,dann müßte ich ja
was mir lieb und teuer ist aufgeben und ins kalte Wasser springen....non,non, ich warte ab.Und
so ging es  immer weiter Jahrein Jahraus.Eines Tages jedoch kam er dem Ufer sehr nahe und
wie der Zufall es wohl so wollte,stand dort jemand.Dieser jemand erkannte seine mißliche
Lage und reichte ihm seine Hand.Da dieser jemand vertrauenderweckend aussah,ergriff er
diese Hand....doch plötzlich diese Überlegung....womöglich bin ich nun von dem abhängig,wenn dieser
Mensch mir hilft,stünde ich ewig in seiner Schuld.Er schlug die hilfreiche Hand wieder weg.Der
etwas ungläubig dreinschauende jemand wäre fast selbst ins Wasser gefallen.Je suis lieber
weiter unterwegs,als dass ich mich jemanden anschließen muß.Schleichend änderte sich sein
Wesen....machte sich mit einer zufriedenen Fröhlichkeit selbst etwas vor......an jedem schönen
Ort an dem er vorbeikam,war er der Meinung,dass er hier verkehrt wäre...langsam wurde
er alt et auch das Boot in dem er saß,wurde brüchig.Nun blieb ihm keine andere Wahl,das
Boot konnte er nicht mehr verlassen,weil er  keine Kraft mehr  hatte an Land
zu schwimmen...lange würde es nicht mehr dauern,dann ist alles vorbei....was habe er nur
falsch gemacht waren seine letzten Gedanken...er erkannte...jeder ist für sich allein.