Samstag, 8. September 2012

der fortschrittliche Rene...........

oh ja,wir brauchen jeglichen Fortschritt.....er macht das Leben der Menschen erträglicher,einfach leichter.....im Besonderen der technische Fortschritt,diese Meinung vertritt jedenfalls der  Professor Rene F. von der Uni.....ach...von irgendeiner Uni.
In jeder seiner Vorlesungen berichtet er kurz darüber,was sich innerhalb der letzten fünfzig Jahre so alles verbessert hat .
aber ja,was den technischen Fortschritt anbelangt,da kann man ihm nur recht geben.........
wir können aus über dreihundert Programmen aussuchen,welches man im TV sehen will und das zu jeder Tageszeit...........Das Internet sorgt für eine ausgewogene Freizeitgestaltung.......kein umständliches Briefe schreiben......Anfragen können sofort beantwortet werden.........man könnte tagelang vor dem PC verbringen und das auch noch zu einem kleinen Preis......um sich verschiedene Informationen zu besorgen,braucht man nicht mal mehr aus dem Haus gehen........einfach super,diese blöden Telefonzellen sind schon lange mega-out......endlich ist man immer und überall erreichbar........nicht zu vergessen, die meisten Lampen und Wasserhähne funktionieren mit nur einer Handbewegung.........die Autos parken wie von Geisterhand  allein ein......kurz aufs Knöpfchen gedrückt und schon fährt die Markiese vor oder zurück......Geldautomaten,Automaten für Briefmarken.....Scanner im Supermarkt.....Automaten für Fahrscheine.......all diese Dinge schenken uns die Autonomie,die wir uns schon immer gewünscht haben......
Erfolgserlebnisse   gewähren wir gerne denen,die uns diesen Fortschritt ermöglicht haben.Da kann man doch nur sagen....weiter so...
ich für meinen Teil werde das Gefühl nicht los,dass in jedem Fortschritt auch ein Rückschritt enthalten ist........

Sonntag, 2. September 2012

wer suchet,der findet....

An dieser Stelle fällt mir ein Ereigniss ein.....immer wenn ich in einer fremden Stadt bin,dann schaue ich mir natürlich auch die Kirche dort von innen an.Welche Kirche es gewesen ist,weiß ich nicht mehr.Jedenfalls suchte ich mal wieder Jesus am Kreuz.Als ich ihn endlich entdeckte,kam mir sofort ein Satz in den Sinn
den Jesus mal sagte........"wer mich sucht,der wird mich finden".......dann ließ ich mich auf einer dieser Kirchenbänke nieder und sah Jesus eine längere Zeit an.Irgendwie muß ich ihm zustimmen,wenn es ums Suchen geht.
Schon als Baby ist man auf der Suche......nach der beschützenden Mutter oder dem beruhigenden Schnuller.
Die Dinge,die wir suchen,sind oft abhängig von bestimmten Gegebenheiten..........man sucht sich Klassenkameraden oder gute Freunde....den geeigneten Job.....die richtige Partnerin......eine gute Wohnung,das richtige Haus ....einen angemessenen Ruhesitz.....das Paradies......welches eigentlich schon immer vorhanden war......zum Schluß wird es bescheidener,dann sucht man nur noch seinen Seelenfrieden....Die Suche nach Anerkennung begleitet uns ja wohl ein Leben lang.....
"wer mich sucht,der wird mich finden"   man könnte nun der Meinung sein,dass sich die Menschen damals auf den Weg machten, um den Jesus zu finden......aber so ist es ja eigentlich garnicht gemeint.....vielmehr ist es oft ein innerlicher Kampf.....also böse Gedanken wieder zu verwerfen,den Süchten zu wiederstehen.....ich muß immer wieder feststellen....das Böse ist gut zu den Menschen,aber nicht gut für sie.....nicht jeder kann es sich aussuchen,ob er das Böse oder das Gute praktizieren will.....gestern abend las ich nochmal das neue Testament durch ob ich in diesem Monat alles richtig gemacht habe.... bin dabei auf den Satz gestoßen...
"du sollst nicht begehren deines nächsten Hab und Gut,Vieh.Magd und alles was sein ist"....von seiner Ehefrau stand da nichts......na,egal......alles eine Sache der Auslegung....dieses Buch ist allemal ein guter Leitfaden.....es ist wirklich ein Kreuz mit dem Verbotenen....gerade diese Dinge machen eben mehr Spaß


" Wer den Weg nicht kennt, auf dem er zum Meer gelangen kann,
der sollte sich einen Fluss als Begleiter suchen".
(Zitat Plautus römischer Dichter u. Philosoph)